Gruppen

Begegnung zwischen Menschen zu fördern, gehört zu den zentralen Anliegen von Gruppen.

Kreativität, Spontaneität, gegenseitiges Erleben und Erkennen, Selbstoffenbarung und Dialogfähigkeit können bei einer eigenständigen Lebensgestaltung hilfreich sein.

Thematische Gruppen zu Partnerschaft, Selbstachtung, Selbstwert und Selbstsicherheit, Elternschaft und Familienbeziehungen, Selbsterfahrung, Wandel in Beziehungen, Trennung und Abschied sollen helfen, mit sich und anderen Menschen in einer konstruktiven und nicht verletzenden Weise umzugehen und auf eigene Ressourcen und Fähigkeiten zurück zu greifen.


  • Einen liebevollen Blick auf das eigene Leben werfen
  • Selbstachtung - Selbstwert - Selbstsicherheit - soziale Kompetenz
  • Wahrung der menschlichen Würde in schwierigen Situationen
  • Der Zaubermarkt – Fähigkeiten sichtbar machen
  • Unausgesprochene Botschaften in Sprache kleiden

  • Einen liebevollen Blick auf das eigene Leben werfen

    Es scheint leichter zu fallen, einen kritischen Blick auf das eigene Leben zu werfen.

    Im Laufe des Lebens können sich durch neu gewonnene eigene Lebenserfahrungen frühere Bewertungen verändern.

    Ich lade Sie ein, gemeinsam auf die gelingenden Momente Ihres Lebens zu schauen, z.B.
    auf gute Entscheidungen, die Ihr Leben geprägt haben. Wenden Sie Ihren Blick auf Begegnungen mit anderen Menschen, die Ihnen etwas in Ihrem Leben mitgegeben haben und überlegen Sie sich, was Sie anderen Menschen von sich selber mitgegeben haben.

    Ein gelingendes Leben muss nicht gradlinig sein. Es kann geprägt sein von vielseitigen Lebenserfahrungen, in denen wir unsere Lebenshaltung entwickeln, unsere Fähigkeiten würdigen und eigene Fehler liebevoll verzeihen.

    Die Lebensgestaltung entwickelt sich zunächst aus eigenen Vorstellungen. Verwirklicht wird das eigene Leben aber im Kontakt und in der Begegnung mit anderen Menschen, die auf uns einwirken. Manche Begegnungen helfen uns, über uns hinaus zu wachsen und zu erleben, wie wir handeln – jenseits unserer Vorstellungen über uns selber.

    Kurze szenische Darstellungen, die Verwendung von Symbolen, Beziehungsskulpturen zu persönlich wesentlichen Menschen und der Austausch miteinander in der Gruppe soll dazu verhelfen, einen stärkenden und kritisch- liebevollen Blick auf das eigene zu werfen und es zu würdigen.

    Die Gruppe kann beginnen, wenn sich 8 Teilnehmer/ -innen fest angemeldet haben.

    Die Gruppe trifft sich an 10 Abenden jeweils wöchentlich 2 Zeitstunden in Oberhausen.

    Die Kosten betragen pro Person
    150 Euro.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Andreas Schulz.

    Selbstachtung - Selbstwert - Selbstsicherheit - soziale Kompetenz

    Die Förderung selbstsicheren Verhaltens in schwierigen sozialen Situationen stärkt das Selbstvertrauen, erweitert den persönlichen Handlungsspielraum, ermutigt wichtige Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für die eigene Lebensgestaltung zu übernehmen.

    In gezielten Übungen lernen die Teilnehmer/-innen, die eigenen Fähigkeiten klarer einzuschätzen und auszubauen, das eigene Verhalten und seine Wirkung auf andere selbstkritisch zu durchleuchten, sich für konstruktives Verhalten systematisch zu loben, sich von hemmenden Gedanken zu verabschieden und Mut machende Überzeugungen zu entwickeln.

    Dieses Gruppenangebot wendet sich an Menschen, die ihre vorhandenen sozialen Fertigkeiten erweitern möchten.

    Selbstsicherheit bezieht sich auf unterschiedliche Bereiche. Es kommt öfter vor, dass ein Mensch in einem Bereich sehr selbstsicher auftritt, in einem anderen Bereich sich eher zurückhaltend und zögernd zeigt. So kann ein Mensch z.B. im privaten Bereich sehr sicher auftreten, weil er oder sie sich grundsätzlich angenommen und akzeptiert erlebt. Im Beruf können bei demselben Menschen Schwierigkeiten bei der Durchsetzung eigener beruflicher Vorstellungen auftreten. Andererseits gibt es Menschen, die sich im Beruf erfolgreich behaupten können, im privaten aber kaum eigene Wünsche äußern, weil die Befürchtung besteht, einen nahen Menschen zurückzuweisen und damit die Beziehung zu gefährden. Angesprochen werden Bereiche wie

    • Nein - sagen,
    • auf Kritik reagieren,
    • persönliche Wünsche offen äußern und durchsetzen,
    • sich von unberechtigten Forderungen abgrenzen,
    • Kontakte beginnen, aufrechterhalten und beenden,
    • sich selbstbewusst entschuldigen,
    • Schwächen und Fehler offen eingestehen,
    • Gefühle bei sich und anderen offen ansprechen,
    • Lob und Hilfe von anderen fordern und annehmen.
    • Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung, selbstsicherheitsfördernde Gedanken und Überzeugungen.
    • Selbstlob und Selbstverstärkung, Selbstachtung als zentrale Haltung im Umgang mit sich und anderen Menschen, Autonomie und Verbundenheit in Beziehungen
    • Achtung, Respekt und Wertschätzung bei Konflikten mit anderen Menschen, mit denen wir darüber sprechen und unsere Erfahrungen teilen, können uns eine wichtige Hilfe sein.


    Menschen sind unterschiedlich. So gibt es auch nicht "eine Form von Selbstsicherheit" an die man sich anpassen müsste. Ziel des Kursus ist vielmehr, dass die Teilnehmer für sich selber herausfinden: "Was ist meine persönliche Art selbstsicher aufzutreten?" "Wie will ich mich als selbstsicherer Mensch anderen Menschen gegenüber darstellen?" "Welche Art selbstsicheren Verhaltens passt zu mir, welche Art nicht?".

    Menschen haben unterschiedliche Lebens- und Entwicklungsrhythmen. Sie brauchen Ihre persönlichen Veränderungsziele nicht innerhalb eines Kursabschnittes erreichen. Der Kurs wird bei entsprechender Nachfrage immer wieder angeboten, so dass sich in den weiteren Kursen "erfahrene" und "neue" Teilnehmer mischen. So entstehen immer wieder neue Gruppen mit der Möglichkeit lebendigen Lernens.

    Die Gruppe kann beginnen, wenn sich 8 Teilnehmer/ -innen fest angemeldet haben.

    Die Gruppe trifft sich an 10 Abenden jeweils wöchentlich 2 Zeitstunden in Oberhausen.

    Die Kosten betragen pro Person 150 Euro.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Andreas Schulz.

    Wahrung der menschlichen Würde in schwierigen Situationen

    Die menschliche Würde ist keine abstrakte Norm, sondern zeigt sich als Haltung im Kontakt mit anderen Menschen: Wie wahre ich meine Würde? Wie verspiele ich sie?

    Im Zentrum des Workshops stehen drei Fragen:

    • Wie sorge ich dafür, dass ich meine eigene Würde wahre?
    • Wie sorge ich dafür, dass mein Gegenüber meine Würde wahrt?
    • Wie sorge ich dafür, dass ich die Würde meines Gegenübers wahre?
    • Die Würde wird dabei als eine bestimmte Art der eigenen Lebensführung und zeigt sich im Denken, Erleben und Handeln.

    Eine würdevolle Haltung führt zu mehr Souveränität. Sie hilft, sich vor seelischen Verletzungen zu schützen. Würde als menschliche Grundhaltung erhöht die Qualität des Umgangs miteinander. Es gilt, sich von erlittenen Dingen sich nicht fortreißen zu lassen, sondern ihnen mit einer bestimmten Haltung zu begegnen und lenkend einzugreifen.

    Inhalt & exemplarischer Ablauf:

    Vorstellung der Gruppe oder des Teams (soziometrische Übungen)
    Szenische Darstellung schwieriger Situationen im Team und im Kontakt mit den Eltern
    Entwicklung von Lösungen, welche die eigene Würde und die Würde des Gegenübers wahren

    Ziele:

    Konflikte und schwierige Situationen aus der Perspektive der Würde wahrzunehmen

    • Sich der eigenen Fähigkeiten und seines beruflichen Profils bewusst werden
    • Neue Motivation und Selbstvertrauen gewinnen
    • Erweiterung der eigenen Fähigkeiten

    Die Gruppe kann beginnen, wenn sich 8 Teilnehmer/ -innen fest angemeldet haben.

    Die Gruppe trifft sich an 10 Abenden jeweils wöchentlich 2 Zeitstunden in Oberhausen.

    Die Kosten betragen pro Person 150 Euro.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Andreas Schulz.

    Der Zaubermarkt – Fähigkeiten sichtbar machen

    Auf liebevoll gestalteten Markständen werden die eigenen beruflichen wie persönlichen Fähigkeiten vorgestellt (Selbstwahrnehmung). Diese Fähigkeiten können miteinander getauscht werden (Kooperation).

    Der Zaubermarkt ist der Ort, die eigenen Fähigkeiten offen anzupreisen. Angepriesen werden Fähigkeiten wie Empathie, Verhandlungsgeschick, Kreativität, Fähigkeit zur Planung und Durchführung von Projekten, aber auch Spontaneität, Offenheit, Fähigkeit zur Abgrenzung, innere Ruhe, Verschlossenheit und Lebensfreude, Freude am Beruf und ein guter Umgang mit Ärger im Beruf. Der Austausch untereinander soll dazu beitragen, eigene Fähigkeiten bei sich neu zu entdecken und unbeachtete Fähigkeiten wieder zum Leben zu erwecken. Wenn der Zaubermarkt in Teams durchgeführt wird, kann der Austausch zu einer verstärkten Kooperation im Team führen. Die Fortbildung wird als Inhouse-Veranstaltung unter Anleitung des Referenten durchgeführt. Durch die offene Darstellung der einzelnen Personen ("Ich zeige wie ich mich sehe") und der Gruppen erweitern sich die Wahrnehmung untereinander und die Selbstwahrnehmung. Alte Bilder voneinander können sich auflösen und neue Formen des Umgangs miteinander ermöglichen.

    Interessant für:

    Pädagogische Fachkräfte, Teams; auf Anfrage auch als Inhouse-Fortbildung

    Ziele

    • Sich der eigenen Fähigkeiten und seines beruflichen Profils bewusst werden
    • Neue Motivation und Selbstvertrauen gewinnen
    • Erweiterung der eigenen Fähigkeiten

    Die Gruppe kann beginnen, wenn sich 8 Teilnehmer/ -innen fest angemeldet haben.

    Die Gruppe trifft sich an 10 Abenden jeweils wöchentlich 2 Zeitstunden in Oberhausen.

    Die Kosten betragen pro Person 150 Euro.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Andreas Schulz.

    Unausgesprochene Botschaften in Sprache kleiden –
    Beziehungsbotschaften erkennen und Entwicklungschancen beurteilen

    Familienskulpturen helfen, unbewusste Beziehungsbotschaften wahrzunehmen, in Sprache zu kleiden und gewinnbringend in das Gespräch mit den Eltern und den pädagogischen Dialog im Team einzubringen. Der Aufbau von Familienskulpturen veranschaulicht, welche offenen und geheimen Beziehungsbotschaften in Familien vorherrschen und zu spezifischen Haltungen in der Familie führen (Abschottung, Mangel an Kooperation). Die gezielte Betrachtung von Beziehungsbotschaften verdeutlicht beispielsweise, in welchen Konfliktlagen sich kleine Kinder befinden können. Insofern ist die Auseinandersetzung mit ihnen eine wichtige Ressource für die pädagogische Arbeit.

    Das offene Ansprechen von Beziehungsbotschaften kann auch den Eltern dazu verhelfen, mehr Verständnis für ihr Kind zu erlangen. Das Verstehen von Beziehungsbotschaften hilft deshalb, für das Kind angemessene pädagogische Vorgehensweisen zu entwickeln. In dieser Fortbildung setzen wir uns mit der Methode der Familienskulpturen auseinander und wenden diese gezielt auf Fälle aus dem Berufsalltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. In moderierten Übungseinheiten nähern Sie sich auf diese Weise bislang unentdeckten Erkenntnissen über Kinder deren Familien und nutzen diese für Ihre pädagogische Arbeit.

    Die Gruppe kann beginnen, wenn sich 8 Teilnehmer/ -innen fest angemeldet haben.

    Die Gruppe trifft sich an 10 Abenden jeweils wöchentlich 2 Zeitstunden in Oberhausen.

    Die Kosten betragen pro Person 150 Euro.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Andreas Schulz.

     

    Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um individuell abzuklären, ob wir Ihnen die Unterstützung geben können, die Sie benötigen.